Kommunalpolitischer Arbeitskreis der Wertheimer SPD traf sich mit der DLRG
Ortsverein
Kürzlich traf sich der kommunalpolitische Arbeitskreis des SPD-Ortsvereins Wertheim im Vereinsheim der DLRG in Bestenheid, wo die Vorstandsmitglieder Andreas Hoffmann, Wolfgang Hauser, Marcel Funk und Roland Haist einen detaillierten Einblick in die Arbeit und die vielfältigen Aufgaben des Vereins gaben.
Der 1953 gegründete Verein habe derzeit 500 Mitglieder, darunter seien allein 300 Jugendliche in der Altersgruppe bis 26 Jahre, berichtete der Vorsitzende Andreas Hoffmann. Der Verein könne sich auf eine vielschichtige Finanzierung stützen, die sich neben festen Mitgliedsbeiträgen und städtischen Zuschüssen unter anderem aus Spendenaktionen und Einnahmen von Großveranstaltungen wie dem Altstadtfest zusammensetze.
Über die vielfältigen Aufgaben der DLRG im Bereich der Wasserrettung berichtete der technische Leiter Wolfgang Hauser. Wichtige Elemente bildeten hierbei die Ausbildung zum Wasserrettungshelfer und zum Rettungstaucher. Mit ihren insgesamt 7 Rettungstauchern nehme die DRLG Wertheim an Rettungseinsätzen bis nach Miltenberg teil. Auch Hochwasser- und Katastrophenschutzarbeit zählen zu den Aufgaben des Vereins, so sei man beispielsweise auch bei der Jochwasserkatastrophe an der Elbe im Hilfseinsatz gewesen. Des Weiteren bilde man Strömungsretter und Eistaucher aus. Auf die Frage von Manuela Seubert, der Leiterin des Kommunalpolitischen Arbeitskreises der SPD, wie es dem Verein gelinge, bei einem breiten Angebot stets hochwertige Arbeit zu leisten, erklärte der Vorsitzende Andreas Hoffmann, dass man einen neuen Vorstandsposten für Management und Organisation eingerichtet habe.
Den Kernbereich der Jugendarbeit bilde das Schwimmtraining, erklärte Jugendleiter Marcel Funke. Mit dem Projekt Zukunftswerkstatt DLRG Wertheim 2010 wolle man jedoch auch außerhalb des sportlichen Bereichs beispielsweise durch Bastelnachmittage, Jugendtreffs und Ausflüge das Miteinander der Kinder und Jugendlichen im Verein fördern. Dass die Jugendarbeit des Vereins so gut angenommen werde, sei auch ein Zeichen für das große Vertrauen, das die Eltern dem Verein entgegen bringen, stellte Ortsvereinsvorsitzender und SPD-Stadtrat Patrick Schönig fest.
SPD-Kreisvorstandsmitglied Wilfried Dengel erkundigte sich, ob es bei diesem breit gefächerten Aufgabenbereich des Vereins auch hauptamtliche Vereinsmitglieder gebe. Andreas Hoffmann entgegnete jedoch, dass der Verein allein auf ehrenamtlichem Engagement aufbaue, was den SPD-Ortsverein in seinem gesteckten Ziel bestärkte, das Ehrenamt in Wertheim zu fördern. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende auch über die Stellungnahme der SPD im letzten Kommunalwahlkampf, dass eine Schließung des Schwimmbades für sie nicht zur Debatte stehe. „Man kann beim Baden untergehen, aber ohne Bad würde die DLRG untergehen.“, so Hoffmann. Wie sich bei einem abschließenden Rundgang zeigte, sei ein Anbau an das Vereinsheim notwendig, da beispielsweise die alte Garage zu niedrig für einige Fahrzeuge sei. Hier sicherte Schönig im Namen des SPD-Ortsvereins der DLRG die Unterstützung für dieses geplante Bauvorhabens zu.
