W. Drexler, S. Mikulicz, H. O. Köster, S. Neumann, P. Schönig, G. Teichmann, J. Thees (Bild: Kellner)
Hans Otto Köster für sein Wirken mit der Willy-Brand-Medaille ausgezeichnet

Wir laden euch herzlich ein zu unserem traditionellen Politischen Aschermittwoch! Dieser findet am 5. März 2025 im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (Stuttgarter Str. 33, 71638 Ludwigsburg) statt. Wir freuen uns sehr, dass der Parteivorsitzende der SPD Lars Klingbeil uns in Ludwigsburg besucht! Mit dabei sind auch unser Vorsitzender Andreas Stoch, Generalsekretär Sascha Binder und unsere stellvertretende Vorsitzende Jasmina Hostert. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Musikverein Ludwigsburg-Ossweil e.V. Wir bitten um Anmeldung über >>>>>!
Hans Otto Köster für sein Wirken mit der Willy-Brand-Medaille ausgezeichnet
Wenn einmal in der Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Wertheim und im Main-Tauber-Kreis von einer Ära gesprochen werden wird, dann wird diese möglicherweise nicht den Namen eines der Vorsitzenden oder Mandatsträger bekommen,
sondern den von Hans Otto Köster. Fast vier Jahrzehnte lang verwaltete
er die Finanzen des Kreisverbandes. Und noch immer, ebenfalls
seit annähernd 40 Jahren, ist er für die Kasse des Ortsvereins zuständig.
Am Freitagabend erhielt Köster für sein Engagement die Willy-Brandt-
Medaille, höchste Auszeichnung der Sozialdemokratie für ihre Mitglieder.
Die beispielhafte Loyalität, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit des
zu Ehrenden würdigte Ortsvereinsvorsitzender Patrick Schönig zu Beginn
der von Werner Querbach und Frieder Dosch musikalisch umrahmten
Veranstaltung im Arkadensaal des Rathauses. Und wie wohl alle seine Vorgänger hatte auch Schönig „die persönliche Hoffnung, dass Du noch möglichst lange im Vorstand bleiben mögest“. Er sei „der Letzte gewesen, der unter Hans Otto Köster Kreisvorsitzender sein durfte“, scherzte Joachim Thees. Der langjährige Kreiskassierer habe die Auszeichnung in
hohem Maße verdient, Köster sei „jemand, der immer für die Partei da
ist, aber nie im Vordergrund steht. Du bist einer von denen, die die SPD
tragen“, so Thees. Die zurückhaltende Art Kösters würdigte auch Siegfried Neumann, früherer Kreisvorsitzender und jetzt an der Spitze der Kreistagsfraktion. Er sprach von der soliden, ehrlichen Arbeit, die der langjährige Kassierer stets abgeliefert habe. „Es war nicht immer leicht, das hast Du aber auch nicht versprochen, und wir haben es nicht erwartet“, sagte Neumann. Sein Präsent überreichte der Redner
mit den Worten „es ist ein großes Geschenk geworden. Wäre Hans Otto
Köster noch Kassierer, wäre es wahrscheinlich kleiner ausgefallen“.
Dass ein Wertheimer eine so hohe Auszeichnung erhalte, „darauf dürfen
wir alle stolz sein“, erklärte Oberbürgermeister Stefan Mikulicz. Die Leistung Kösters, der sich „in hervorragender Weise über Jahrzehnte eingebracht“ habe, werde so schnell niemand mehr nachmachen. „Wir werden es wohl nicht mehr erleben, dass sich jemand über 40 Jahre lang
verpflichten lässt.“ Köster sei „ein Vorbild in unserer Gesellschaft. Sie
haben das Ehrenamt gelebt“, so der Oberbürgermeister.
Festredner der Veranstaltung war Landtagsvizepräsident Wolfgang
Drexler. Er ging in seiner Laudatio zunächst auf den Lebensweg des
1937 in Brunsbüttel Geborenen ein, der an diesem Abend auch seinen
Geburtstag feierte. Hans Otto Köster sei „jemand, der sich durchbeißen
musste“, sagte Drexler im Hinblick auf Kindheit und Jugend des Jubilars.
1962 sei er in die SPD eingetreten, habe viele prominente Sozialdemokraten, darunter auch Willy Brandt, noch selbst erlebt. 1970 habe Hans Otto Köster die Kasse im Ortsverein Wertheim und auch im Kreisverband übernommen und damit eine wichtige Aufgabe übernommen.
Denn „wir stehen, im Gegensatz zu anderen Organisationen, im Fokus
der Öffentlichkeit“. Vom Godesberger Programm 1959 über die Wahl Gustav Heinemanns zum Bundespräsidenten und Brandts zum Bundeskanzler, beides 1969, von Helmut Schmidt bis Gerhard Schröder schlug der Redner dann den Bogen. Auch die aktuelle Wirtschaftskrise und deren mögliche Folgen sparte Drexler nicht aus. Er glaube nicht, dass es soziale Unruhen in Deutschland geben werde, sagte er und empfahl, „bis zum Schluss Regierungsarbeit zu machen, sich bis zum Wahltag am
27. September um die Menschen zu kümmern“. Insbesondere Sozialdemokraten müssten sich der Ängste stellen, die mancher verspüre, sie nicht schüren aber aufnehmen.
Er sei, wohl ob seiner norddeutschen Herkunft, selbst in Zweifel gewesen, ob er die Auszeichnung annehmen solle, so Hans Otto Köster in
seinem Schlusswort. Das Wissen, dass es viele gebe, die sich darüber
freuten, habe ihn dann dazu bewogen, es doch zu tun. Man könne ein
solches Amt nicht ausführen, „ohne dass einem selbst auf die Finger gesehen wird“, würdigte Köster die Arbeit der Kassenprüfer in Ortsverein
und Kreisverband. An die Landes-SPD richtete er die Aufforderung,
„den badischen Zipfel hier oben nicht zu vergessen“. Und an alle, über die Versammlung hinaus, appellierte Köster, wählen zu gehen.
Denn wer hinterher kritisiere, ohne vorher gewählt zu haben, „der hat in
meinen Augen nichts mehr zu sagen“.
Fränkische Nachrichten
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ek
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