
Bei der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille würdigten die Redner die Verdienste des Geehrten

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Bei der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille würdigten die Redner die Verdienste des Geehrten
Wertheim. Zu Auszeichnung von Wilfried Dengel mit der Willy-Brandt-Medaille versammelten sich am Dienstag seine Familie, Freunde, Weggefährten und zahlreiche Ehrengäste im Arkadensaal der Hofhaltung (siehe auch weiteren Bericht).
Mit dem Bundeslied des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins, "Bet und arbeit" von Georg Herwegh, und der weniger bekannten "Arbeiter-Stille-Nacht" von Boleslaw Strzelewicz stimmte Eberhard Feucht die zahlreichen Anwesenden auf das Kommende ein. Später interpretierte er unter anderem Erich Kästner und Kurt Tuchoslky. Texte des berühmten Schriftstellers und Journalisten stellte auch die Convenartis-Theatergruppe ( Sarah De Long, Max Diehm und Rainer Dreikorn) eindrucksvoll szenisch dar.
Die Voraussetzungen für die Verleihung der Willy-Brandt-Medaille seien sehr hoch angesetzt, sagte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Patrick Schönig. "Nur wenn eine umfassende Übereinstimmung mit den Idealen der Sozialdemokratie vorliegt, wenn die Empfänger aktiv mit ihrem Wirken Beispiele für dieses Ideal geben, kann die höchste Auszeichnung der SPD vergeben werden." Schönig würdigte Wilfried Dengel als "unermüdlichen Arbeiter und Schaffer, er ist sozusagen der Würstchengriller des SPD-Ortsvereins". Er sei Repräsentant der Partei, auch ohne aktuell ein gewähltes Mandat innezuhaben. Eines aber sei er nie gewesen, nämlich passives Mitglied. Dengel stehe für die SPD, er lebe die SPD, er "ist die SPD".
Im Namen der Bürger, des Gemeinderats und der Stadtverwaltung gratulierte Oberbürgermeister Stefan Mikulicz. "Sie haben es nicht leicht gehabt, Sie haben es sich nicht leicht gemacht", würdigte er Dengel. "Die Mitarbeit in einer politischen Partei bedeutet, dass man sich positionieren muss. Das macht das Leben nicht einfacher." Der OB nutzte die Gelegenheit, zur Gemeinsamkeit aufzurufen. Denn so ließen sich die Herausforderungen bestehen.
Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Siegfried Neumann, sagte, mit der Auszeichnung werde der unermüdliche Einsatz Dengels für die Partei anerkannt. Es werde ein Mann gewürdigt, "der alles andere als das heutige Parteipolitiker-Klischee verkörpert". Dengel sei wahrhaftig und bei aller Notwendigkeit, Kompromisse schließen zu müssen, authentisch. Politische Attacken gegen ihn hätten ihn nicht mürbe oder gar zynisch gemacht. Er "ist eine Persönlichkeit mit vielen interessanten Facetten, humorvoll und sympathisch".
Als konstruktiv, kritisch und auch geistig jung geblieben charakterisierte der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Eric Bohnet den Geehrten. Der zeigte sich am Ende der Festveranstaltung "überwältigt".
Anhand einiger besonderer Daten schilderte Dengel seine Verbindungen und Beziehungen zu Willy Brandt, der ihn fasziniert habe. Er dankte den Rednern und versprach dem SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid, der SPD-Ortsverein werde am 27. März 2011 seinen Teil dazu beitragen, dass gegen die Sozialdemokraten keine Regierung gebildet werden könne.
Dem darüber sichtlich verblüfften und auch angerührten designierten Spitzenkandidaten schenkte der Geehrte eine von Brandt signierte Porzellanplakette, die dieser am 7. Mai 1977 bei einem Besuch in Wertheim Dengel überreicht hatte.
"Geehrt" zeigte er sich Dengel vom Besuch und den Grußworten des ersten Bürgers der Stadt. Seinem politischen Weggefährten Gernot Schulz bescheinigte er, eine "überaus wohlwollende Lobrede" gehalten zu haben. "Ich will es einfach so hinnehmen."
Wie alle Vorredner zitierte auch Wilfried Dengel Willy Brandt: "Der Betroffene weiß am besten, wie wenig er diese Ehrung verdient", hatte dieser anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises gesagt. "Trotzdem, ich freue mich, dass ich die Willy-Brandt-Medaille heute bekommen habe", bekannte Wilfried Dengel.
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