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Politischen Aschermittwoch 2025!

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1. "Kommunale Werkstatt" des SPD-Ortsvereins: Neue Details zum Thema "Schrägaufzug"

Veröffentlicht am 19.09.2008 in Ortsverein

SPD-Vorsitzender Patrick Schönig neben der Ideen-Pinwand (Bild: Kellner FN)

Die Mühlenstraße muss nicht überquert werden!

Die Mühlenstraße muss nicht überquert werden!

Vockenrot. "Es war nicht das Ziel, dass am Ende alle mit einer Meinung hier herausgehen. Und ein Kompromiss ist bei dieser Sachlage auch nicht möglich." So fasste SPD-Ehrenvorsitzender Gernot Schulz am Ende von fast drei Stunden Diskussion zum Thema "Schrägaufzug" das Ergebnis der ersten "Kommunalen Werkstatt" des Ortsvereins zusammen, die am Mittwochabend im Gasthaus "Ross" in Vockenrot stattfand.

Knapp 30 Interessierte hatten zuvor dafür gesorgt, dass die aufgestellte Pin-Wand sich reichlich mit Kritik, Vorschlägen und Anregungen füllte. Sehr viel Neues fand sich darunter zwar nicht, das Resultat der Debatte soll nun aber gleichwohl der Stadtverwaltung vorgelegt werden.

Ortsvereinsvorsitzender und Stadtrat Patrick Schönig hatte zu Beginn Sinn und Zweck einer "Kommunalen Werkstatt" erläutert und war auch auf die unterschiedlichen Ansichten innerhalb der SPD zur Frage eines Schrägaufzuges durch den Hirschgraben in Höhenlage, wie das umstrittene Projekt heißt, eingegangen.

Die "Vielfalt der Meinungen" sei nicht nur "kein Problem", die Partei "hält das aus und braucht das auch", stellte er fest. Er verteidigte den von manchen als "spät" kritisierten Zeitpunkt der Veranstaltung. Man habe zum einen das Ende der Ferienzeit abwarten und zum anderen einen "deutlichen Abstand zum 1. September" legen wollen. An dem Tag lief die Frist zur Abgabe der Unterschriften für ein Bürgerbegehren ab, und nun lasse sich vielleicht entspannter diskutieren.

Er werde "nicht Neues, anderes sagen" als in seinen bisherigen Vorträgen, so Armin Dattler, Leiter der Fachgruppe "Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau", und zeigte in Folge dessen noch einmal den Weg auf, den Verwaltung und Gemeinderat vor der Entscheidung für die jetzt bevorzugte Variante einer Aufstiegshilfe gegangen sind. Er erinnerte an die geschichtlichen Abläufe und stellte am Ende seines rund 30 Minuten dauernden Vortrages fest, alle anderen Systeme und Trassenführungen brächten nicht die Vorteile, die man sich von der nun gewählten verspreche.

Ganz anderer Ansicht war naturgemäß Norbert Lauter, der zunächst die Positionen der Aufzugsgegner vertrat. "Wir von ,Pro Wertheim' sind nicht überzeugt", ob ein Schrägaufzug überhaupt gebraucht werde. Den Standort "Hirschgraben" lehne man, ob nun mit Aufzug in Höhenlage oder bodennah, ab, denn das historische Ensemble der Burg werde dadurch nachhaltig negativ beeinflusst. "Sehr sauer aufgestoßen" sei auch, dass Konzepte zur Belebung der Burg mit der Notwendigkeit des Aufzuges gekoppelt würden. "Diese Herangehensweise fanden wir nicht in Ordnung", so Lauter.

Man habe dass Gefühl gehabt, dass es zu einem späteren Zeitpunkt keine Einflussmöglichkeiten mehr gebe, begründete Lauter, warum man jetzt das Bürgerbegehren in die Wege leitete. Auf Grund des breiten Interesses und der kürzlich der Verwaltung übergebenen rund 4500 Unterschriften "fühlen wir uns mit ganz viel Wind im Rücken, das richtige gedacht und angestoßen zu haben".

Die Positionen waren damit abgesteckt, im Folgenden entwickelte sich die erhoffte engagierte Diskussion, die, wie von Gernot Schulz zu Beginn angemahnt, auch über weite Strecken fair verlief. "Wenn ich für mich selbst in Anspruch nehme, eine dezidierte Meinung zu haben, dann muss ich das auch anderen zugestehen", so der heutige Ehren- und langjährige Fraktionsvorsitzende, der die Debatte leitete.

Man müsse auch jedem, ob Befürworter oder Gegner des Projektes, dafürhalten, das Beste für die Stadt zu wollen. Wirklich Neues brachte die Veranstaltung erwartungsgemäß wenig.

Mit "Genehmigung der Verwaltungsspitze" berichtete Patrick Schönig, dass die Verhandlungen der Stadt mit den Eigentümern des Gebäudes Mühlenstraße 11, unmittelbare Nachbarn der geplanten Trasse, erfolgreich verlaufen und die Optionsverträge zum Erwerb des Hauses gerade formuliert würden.

Er schloss daran die Frage an, ob man sich denn eine "Hochbahn bergseitig" vorstellen könne, also ohne Überquerung der Mühlenstraße. Dies wurde von Armin Dattler, wenn auch mit aller Zurückhaltung, zumindest nicht ausgeschlossen.

entnommen aus:

Fränkische Nachrichten
19. September 2008
ek

 

 

 

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