Bezahlbares Wohnen im Main-Tauber-Kreis     

Veröffentlicht am 05.02.2020 in Landespolitik

Die SPD Main-Tauber hat in einer Veranstaltung aus verschiedenen Blickrichtungen über dieses Thema informiert. Bereits im Herbst 2018 hatte die SPD-Fraktion dazu einen Antrag in den Kreistag eingebracht. Zuvor war sie von Mitgliedern der LIGA der Wohlfahrtsverbände im jährlichen Austausch auf Problemen im Kreis angesprochen worden.

Daniel Born ist Mitglied des Landtags Baden-Wüttemberg und wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Er bestätigte, dass es im Land an Wohnraum fehle. Das Land müsse mehr fördern, damit die Kommunen in der Lage seien zu handeln. Es geht um verantwortlichen Umgang mit Bauland. Das gilt sowohl für den Flächenverbrauch als auch für den Preis für Bauland. Neue Wohnformen, Investoren-Modelle, Innenentwicklung, Nahversorgung seien hier zu nennen. Seit Jahren werde nicht genug Wohnraum geschaffen. Eine Landeswohnungsbaugesellschaft sei dringend erforderlich.
 

Über die Möglichkeiten der STEG (Städtischen Entwicklungsgesellschaft) und Wohnbau Wertheim informierte Markus Herrera Torrez, Oberbürgermeister von Wertheim. Er konnte sehr beeindruckende Beispiele darlegen. So verwies er auf Sanierungen im Innenstadtbereich wie z.B. dem Gebäude im dem heute das Lokal La Flamme und mehrere Wohnungen untergebracht sind. Auch an dem Projekt des ehemaligen Mainkaufhaus sei man beteiligt. Eine beachtlich hohe Zahl von Wohnungen wurde gerade am Reinhardshof neben der Rotkreuzklinik geschaffen. Dort gehe es auch weiter. Die Stadt animiere private Investoren, so Markus Herrera Torrez, und engagiere sich selbst wo es nötig und möglich ist.

 

Der Bürgermeister von Igersheim Frank Menikheim zeigte die Vorteile von Innenentwicklung auf.

Man wolle kein Donat werden sondern Krapfen sein. Damit umschrieb er den Umstand, dass die Ortskerne ausdünnen und außen immer mehr Neubaugebiete erschlossen würden. Auch er konnte gute Bespiele für bereits durchgeführte und geplante Projekte zeigen. Die Grundstücksvergabe nach Konzept erläuterte er an einem Beispiel aus Igersheim. Die Stadt habe dafür ihre Erwartungen in Kriterien formuliert. Hier sei nicht der Preis sei entscheidend sondern das Konzept.

 

Thomas Kraft, der SPD-Kreisvorsitzende verwies in seinem Beitrag darauf, dass auf allen kommunalen Ebenen Gestaltungsmöglichkeiten bestehen. Die Vermarktung von Bauflächen und die Aufstellung von Bebauungsplänen bieten hier wichtige Möglichkeiten. Er forderte, dass bei jedem neuen Baugebiet ein Grundstück für den Mietwohnungsbau vorgesehen werden solle. Das sei auch in Ortschaften sinnvoll.  Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Schindler-Neidlein sagte zu, dass man im Kreistag an diesem Thema dran bleiben werde.

  

SPD-Main-Tauber-Kreis                                                         
verantwortlich: Thomas Kraft
Tel. 0170 5537182

 
 

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