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Das Gebäude der Feuerwehr ist ein großes Anliegen der Bürger von Sonderriet

Veröffentlicht am 06.06.2024 in Wahlkampftagebuch

Am Dienstag, den 4. Juni, öffnete die Ortschaft Sonderriet ihre Tore für einen Spaziergang, organisiert von der SPD. Peter Heepen begrüßte die Teilnehmer herzlich.

Der Spaziergang begann an der Mehrzweckhalle und wurde von Ortsvorsteher Udo Kempf eröffnet. Kempf erläuterte die intensive Nutzung der Räume der Mehrzweckhalle.

Gemeinde- und Kreistagskandidat Peter Heepen hob die hohe Bürgerbeteiligung in Sonderriet hervor. „Die Räume der Mehrzweckhalle sind ein zentraler Treffpunkt für sportliche Aktivitäten oder zum Zusammensitzen in den Vereinsräumen. Solche Orte müssen unterstützt werden“, erklärte Heepen.

Der Spaziergang führte die Teilnehmer die Hauptstraße entlang durch das Dorf zum Interimsstandort der Feuerwehr in Sonderriet. Dort wird eine ehemalige Scheune durch großes Engagement der Bürger aktuell zum Feuerwehrstandort umgebaut. „Hier zeigt sich, wie groß der Zusammenhalt in der Gemeinde ist“, betonte Peter Heepen. „In einer Ortschaft wie Sonderriet bringt sich jeder ein. Dafür müssen von der Stadt die nötigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Die Feuerwehr ist Teil der kritischen Infrastruktur in den Dörfern.“

Das Gebäude der Feuerwehr ist ein großes Anliegen der Bürger von Sonderriet, betonte Udo Kempf. Am alten Feuerwehrhaus angekommen, verdeutlichte sich die Dringlichkeit für den Start der Renovierungsarbeiten am neuen Feuerwehrhaus. „Die Feuchtigkeit ist durch den nassen Boden bereits in die Wände des Hauses eingedrungen“, erklärte Kempf. Gemeinderatskandidat Ingo Ortel beschrieb den Zustand als unzumutbar und drängend. „Der Gemeinderat muss sich nach der Wahl am Sonntag umgehend mit den Problemen des Feuerwehrhauses in Sonderriet befassen“, forderte Ortel. Auch Gemeinderatskandidat Can Kurter unterstrich die Dringlichkeit. „Es ist wichtig, im Zuge des Bevölkerungsschutzes solche wichtigen Einrichtungen schnell instand zu setzen“, erklärte Kurter. „Wir haben erst am Wochenende gesehen, wie wichtig Frühwarnsysteme wie eine Sirene auf dem Dach der Feuerwehr für die Bevölkerung sein können. Die Infrastruktur muss dahingehend ausgebaut werden.“ Peter Heepen, der als Kriminalhauptkommissar a.D. tätig war, unterstützte diese Forderungen nachdrücklich.

Das Thema Bevölkerungsschutz spiegelte sich auch an der nächsten Station des Rundgangs wider. „Sonderriet ist teilweise Hochwassergebiet“, erklärte Udo Kempf. Am angrenzenden Neubaugebiet wurde ein Kanal ausgehoben, um bei Starkregen das Wasser des Baches ableiten zu können. „Dieser Kanal ist auch bei der Erweiterung des Neubaugebietes nötig“, fügte Kempf hinzu und präsentierte Bilder der Flut aus den 60er Jahren. Der Spitzenkandidat der SPD für den Gemeinderat, Mirco Göbel, betonte, dass auch Wertheim sich eindringlich mit dieser Frage beschäftigen müsse. „Nach den Fluten im Ahrtal und den jüngsten Überschwemmungen in Süddeutschland müssen wir uns als bekanntes Hochwassergebiet vorbereiten. Es gibt Aufzeichnungen über bekannte Wasserverläufe in Wertheim. Wir müssen dieses historische Wissen nutzen, um uns auf zukünftige Ereignisse vorzubereiten“, erklärte Göbel. Claire Dengel fügte hinzu, dass in Sonderriet in Zukunft Bauplätze benötigt werden. „Wir müssen uns jetzt mit dieser Frage beschäftigen, um für morgen vorzusorgen“, sagte Claire Dengel. „Neben dem Klimawandel müssen wir auch dem knappen Wohnraum entgegentreten. Wir haben eigene Akteure, die nicht profitorientiert arbeiten. „Diese müssen wir nutzen, um den Wohnungsmarkt vor Ort zu entlasten“ fügte Gemeinderatskandidatin Yvonne Horn hinzu. Es sei neben dem Wohnen wichtig Angebote vor Ort für die Jungend und Ältere Menschen aufrecht zu halten und gegebenenfalls auszubauen so Horn. Elisa Spielmann fügte dem hinzu, dass es wichtig sei die Sichtweise der Jugend bei Entscheidungen miteinzubeziehen.

Aufgrund des Wegfalls der Notfallversorgung des Krankenhauses am Montagabend war auch dieses Thema von großer Bedeutung. „Die aktuelle Entwicklung ist dramatisch, aber vorhersehbar“, sagte Thomas Kraft. Seit November werde immer deutlicher, dass der Landkreis seine Pflicht nicht erfüllen wolle. Nach langem und zähem Ringen sei lediglich ein Beschluss über einen freiwilligen Zuschuss erreicht worden. „Die stationäre Versorgung ist jedoch eine Pflichtaufgabe des Landkreises“, betonte Kraft. Die Beteiligung in Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim entbinde den Landkreis nicht von der Pflicht, auch für die Einwohner in Wertheim zu sorgen erklärte er.

Zum Abschluss des Spaziergangs bot sich die Möglichkeit, persönlich mit den SPD-Kandidaten ins Gespräch zu kommen, die sich den Fragen der Teilnehmer stellten.

 

Presseservice

SPD Wertheim

verantwortlich Can Kurter

Tel. 015167551345

 

 

 

 

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