Ein ungewöhnlicher 1.Mai-Feiertag

Veröffentlicht am 01.05.2020 in Politik

Coronavirus - Die Demokratie wird auf eine harte Probe gestellt
Zum ersten Mal erleben wir einen 1.Mai seit Kriegsende der nicht das widerspiegelt, wofür die Menschen weltweit gekämpft haben. Ausgangssperren, Versammlungs- und Kundgebungsverbote gab es in Deutschland schon lange nicht mehr. Nun müssen wir wieder Bewegungseinschränkungen, drastische Überwachungen im öffentlichen Raum und Bevormundung durch den Staat hinnehmen. Diese Veränderungen sind ein negativer Eingriff in das demokratische System.

Ein Eingriff in unsere demokratischen Werte
Nicht politische Veränderungen oder Staatswillkür kratzen an demokratischen Grundwerten, sondern ein gefährlicher Virus, welcher das öffentliche Leben lahmlegt. Die ergriffenen Maßnahmen sollen die Gesundheit und das Leben der Menschen schützen, Gewerkschaften, Parteien und Organisationen nutzen die modernen Medien um auch in dieser Krisenzeit mit den Menschen in unserem Land in Kontakt zu treten, das Internet ist nun einer der Plattformen die Menschen auch an diesem Tag zusammenbringen, denn das wichtigste Gut der Demokratie die Meinungsfreiheit unterliegt keinen Sanktionen.

Der 1.Mai „Tag der Arbeit“
Dieser Tag soll daran erinnern für was die Menschen in über 130 Jahren gekämpft und erreicht haben, um in einem sozialen Miteinander frei zu leben. Leider gab es auch in Deutschland politische Systeme, die während dieser Zeit den 1.Mai für Ihre ideologischen Zwecke missbraucht haben. Mittlerweile sind aber auch aktuelle Themen ein Bestandteil bei Demonstrationen und Kundgebungen zum 1.Mai geworden. Soziale Gerechtigkeit, das Recht auf Wohnraum, gerechte Entlohnung, Umweltschutz und Datenschutz sind einer dieser Themen, welche die Menschen in unserem Land beschäftigen.  

Das erreichte schätzen lernen
Nun lernen wir das zu schätzen was an diesem 1. Mai per Verordnung verboten ist. Abstandsgebote, Maskenpflicht und Einschränkungen der Bewegung im öffentlichen Raum machen zwar nachdenklich aber schweißen die Menschen noch mehr zusammen.


Ingo Ortel
SPD Ortsverein Wertheim  

 
 

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