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Patrick Schönig und Renate Gassert auf Platz eins

Veröffentlicht am 01.04.2009 in Ortsverein

FN, 01.04.09: Wertheimer SPD nominierte ihre Kandidaten für die Kreis- und Gemeinderatswahlen am 7. Juni in geheimer Wahl bei großer Mehrheit

Mit Patrick Schönig an der Spitze der Gemeinderats- und Renate Gassert auf Platz eins der Kreistagskandidatenliste geht die Wertheimer SPD in die Kommunalwahlen am 7. Juni. Beide wurden von einer Nominierungsversammlung am Montagabend im Hotel "Schwan" in geheimer Abstimmung jeweils einmütig gewählt.

Große Zustimmung fanden anschließend auch die weiteren Platzierungen im jeweiligen Bewerberfeld. Ambitioniert ist das Ziel, das Schönig für den vergrößerten Gemeinderat in der neuen Legislaturperiode ausgab: "Acht plus X" lautet die Formel, mindestens zwei Mandate mehr sollen erreicht werden. Seit Mitte vergangenen Jahres habe sich die Kommunalwahl immer mehr und stärker in das Bewusstsein gerückt, gab der SPD-Ortsvereinsvorsitzende einen Einblick in die Vorbereitungen. "Wertheim ist eine so wahnsinnig vielfältige Stadt. Diese Vielfalt sollte sich auch auf unserer Kandidatenliste abbilden."

Er zeigte sich überzeugt, der Versammlung und anschließend den Wählern "einen sehr ausgewogenen Vorschlag" präsentieren zu können. Der SPD-Ehrenvorsitzende Gernot Schulz übernahm anschließend die weitere Versammlungsleitung. Erste Aufgabe war der Beschluss einer detaillierten Wahl- und Geschäftsordnung, die das weitere Verfahren in der rund dreistündigen Versammlung regelte. Man entschied sich, nach der geheimen Wahl des Spitzenkandidaten, in ebenfalls geheimer Abstimmung, die weiteren Platzierungen vorzunehmen.

Von der stellvertretenden Oberbürgermeisterin und Gemeinderatsfraktionsvorsitzenden Renate Gassert sei der Vorschlag gemacht worden, Patrick Schönig auf Platz eins der Gemeinderatsliste zu setzen. Dies solle ein Signal sein, dass die SPD "auf Dynamik, Jugend und Zukunft" setze. Schönig nutzte die Gelegenheit, eine erste Bilanz seiner bisherigen Amtszeit als Vorsitzender des Ortsvereins und im Gemeinderat zu ziehen. "Es gibt nicht immer glatte Einigkeit, aber wir ziehen letztlich an einem Strang", sagte er.

Für die Wahl zeigte er sich optimistisch. Man habe realistische Chancen, mit dem gemeinsam erarbeiteten Programm (siehe weiteren Artikel) die gesteckten Ziele zu erreichen.

Bei der Nominierung des Spitzenkandidaten entfielen von 31 abgegebenen Stimmen alle auf Patrick Schönig. Der weiteren Reihenfolge auf der Liste stimmten, bei 30 abgegebenen Stimmen, 29 Wahlberechtigte zu, ein Mitglied war dagegen. Die Liste sieht wie folgt aus: 2. Renate Gassert, 3. Gerd Brander, 4. Dorothea Meisinger, 5. Erika Knittel, 6. Dr. Günther Heger, 7. Klaus Merkl, 8. Manuela Seubert, 9. Heiko Diehm, 10. Christa Mayer, 11. Boris Kellner, 12. Ingrid Kachel, 13. Birger-Daniel Grein, 14. Mirco Göbel, 15. Brigitte Kohout, 16. Heinz Staubitz, 17. Waldemar Holz, 18. Sonja Schneider, 19. Gerald Strauß, 20. Olaf Nadler, 21. Nimet Seker, 22. Roland Schuon, 23. Resul Ipek, 24. Ludmilla Lukas, 25. Christian Friedlein, 26. Jonas Strobl. In einer weiteren Abstimmung wurde einmütig Susanne Eyrich als Ersatzbewerberin nominiert.

"Ein ganzes Stück ruhiger" gehe es in der Kreispolitik zu, so Renate Gassert. "Der Kreistag ist in den Köpfen der Bevölkerung manchmal sehr weit weg. Wenn es aber um die Kreisumlage gehe, sei er sehr nah. An übergeordneten Themen, um die man sich im Kreistag zu kümmern habe, nannte sie den Straßenbau, Kloster Bronnbach oder die beruflichen Schulen. Gerade hier "muss Wertheim aufpassen, nicht gegenüber anderen Standorten ins Hintertreffen zu geraten", so die Kreis- und Gemeinderätin.

Den Sozialhaushalt und die Zukunft der Pflege- und Seniorenheime zählte Gassert weiter auf. "Da ist noch Luft drin", meinte sie zu den Zielen der Wertheimer Sozialdemokraten für die Kreistagswahl. "Meine Vision wären vier Sitze für die SPD." Auf Renate Gassert als Nummer eins der Liste entfielen alle 30 abgegebenen Stimmen. Hinter ihr wurden, mit 28 von 29 abgegebenen Stimmen bei einer Nein-Stimme platziert: 2. Thomas Kraft, 3. Erika Knittel, 4. Patrick Schönig, 5. Dorothea Meisinger, 6. Dr. Günther Heger, 7. Birger-Daniel Grein, 8. Klaus Merkl, 9. Ingrid Kachel, 10. Gerald Strauß. Als Ersatzbewerber wurden nominiert Brigitte Kohout mit 25 von 29 abgegebenen Stimmen und Resul Ipek mit 22 Stimmen.

ek
Fränkische Nachrichten
Mi., 01.04.2009

 

 

 

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