Einige Wertheimer Genossen im Museum
Besuch des Grafschaftsmuseums und kommunalpolitische Diskussion

Wir laden euch herzlich ein zu unserem traditionellen Politischen Aschermittwoch! Dieser findet am 5. März 2025 im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (Stuttgarter Str. 33, 71638 Ludwigsburg) statt. Wir freuen uns sehr, dass der Parteivorsitzende der SPD Lars Klingbeil uns in Ludwigsburg besucht! Mit dabei sind auch unser Vorsitzender Andreas Stoch, Generalsekretär Sascha Binder und unsere stellvertretende Vorsitzende Jasmina Hostert. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Musikverein Ludwigsburg-Ossweil e.V. Wir bitten um Anmeldung über >>>>>!
Besuch des Grafschaftsmuseums und kommunalpolitische Diskussion
Die Mitglieder der Wertheimer SPD haben das zu Ende gehende Jahr gemütlich ausklingen lassen und dies mit einem Besuch im Wertheimer Grafschaftsmuseum verbunden, wie es in einem Pressebericht des SPD heißt. Im Anschluss wurden kommunal- und bundespolitische Themen diskutiert.
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Grafschaftsmuseums, Dr. Hilde Heidelmann, führte die Parteimitglieder durch die Sonderausstellung "Handwerk & Handel". Diese präsentiert seit 1878 zusammengetragene Objekte und stellt zugleich den Wandel vom zünftigen zum neuzeitlichen Handwerksbetrieb in Wertheim dar.
Vor allem die älteren Besucher konnten das ein oder andere mal in Erinnerungen schwelgen, wenn Dr. Heidelmann Ausstellungsstücke aus vergangenen Wertheimer Geschäfts- und Handwerkszeiten präsentierte. "Die Reaktion einiger Mitglieder auf Bilder oder Exponate war oftmals mindestens genauso interessant wie das Ausstellungsstück selbst", so der Vorsitzende Patrick Schönig in seinen Dankesworten an Dr. Heidelmann. Man war sich einig, dass diese Ausstellung jedem wärmstens zu empfehlen sei.
Im Anschluss kam adventliche Stimmung auf. Bei Kaffee, Tee und Kuchen tauschten sich die SPD-Mitglieder im neuen Wertheimer Stadtcafé politisch rege aus. Dabei standen die aktuellen kommunalpolitischen Probleme und Themen im Vordergrund.
Die Zukunft des Wertheimer Krankenhauses wurde besonders intensiv diskutiert. Neben dem Erhalt der Gesundheitsversorgung auf mindestens heutigem Niveau stand die Belegschaft des Krankenhauses im Fokus der Diskussion. Man war sich einig, dass es oberste Priorität habe, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Städtischen Krankenhauses eine wirklich gesicherte Zukunft an ihrer jetzigen Arbeitsstelle zu garantieren. Zudem müssten das Einkommen und die Arbeitszeit in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Dieser Punkt dürfe bei Verhandlungen mit zukünftigen Partnern nie außer Acht gelassen werden.
Des Weiteren wurde die demografische Entwicklung Wertheims thematisiert. Viele Mitglieder haben die Berichterstattung über den Vortrag im Wertheimer Gemeinderat verfolgt. Es gelte hier, sich durch die Förderung weicher Standortfaktoren - wie Bildung, Kultur oder Familienfreundlichkeit - als Stadt zukunftssicher zu machen. "Wenn Wertheim sich als familienfreundliche Stadt positioniert und präsentiert, sind wir ein Stück weit gewappnet, dieser nicht aufzuhaltenden Herausforderung zu begegnen", so Schönig.
Auch die Bundespolitik kam nicht zu kurz. Gerade im Hinblick auf die Mindestlohndebatte erhoffte sich Schönig den Mut der Großen Koalition, die in der Bevölkerung klar befürwortete Idee der Mindestlöhne anzupacken und auch umzusetzen.
Fränkische Nachrichten, 20.12.2007
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