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Politischen Aschermittwoch 2025!

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SPD in Bestenheid: Schwimmbad steht nicht zur Disposition / Belebung der Innenstadt

Veröffentlicht am 04.06.2009 in Wahlen

SPD-Kandidaten stellten sich der Bürgerschaft vor

Anlässlich der am Sonntag stattfindenden Kommunalwahlen lud die SPD am Mittwoch in Bestenheid die Bürgerinnen und Bürger zu einer Wahlveranstaltung ein. Im Rahmen einer Ortsbegehung mit dem Stadtteilbeiratsvorsitzenden Hubert Kronmüller wurde deutlich, dass in Bestenheid dringend eine Sanierung der in schlechtem Zustand befindlichen Ortsstraßen erforderlich ist. Weitere Probleme stellten, so Kronmüller, die Zufahrt zur Garagenzeile und zum Parkplatz Dinkel in der Schwarzwaldstraße sowie die illegale Müllentsorgung am Waldfriedhof dar. Auch der Spielplatz an der Leonard-Karl-Straße bedürfe einer Sanierung.

Anschließend trafen sich die Kandidaten der SPD mit den Bürgern Bestenheids im Bürger- und Vereinstreff zum Gespräch. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab Stadtrat Patrick Schönig einen Überblick über das Wahlprogramm der SPD. Einen großen Stellenwert nehme dabei der Bereich Bildung und Betreuung ein. So setze sich die SPD für ein vielseitiges und wohnortnahes Angebot an Schulen und Kindergärten ein und fordere das kostenfreie letzte Kindergartenjahr, um allen Kindern eine gute Vorbereitung auf die Schulzeit zu bieten. Um den Tourismus als wirtschaftliches Standbein Wertheims zu fördern, wolle man den Posten eines Innenstadtkoordinators einführen, der alle Aktivitäten rund um Wertheim und die Burg koordiniere. Besonderen Wert lege die SPD bei der Gestaltung ihrer Politik auf mehr Bürgernähe, wie an der aktiven Unterstützung diverser Bürgerbegehren deutlich wurde.

Auch im Verlauf der anschließenden Diskussion betonte Roland Schuon noch einmal die große Bedeutung von Bürgernähe in der Politik. Die Bürger müssen sich von den Mandatsträgern ernst genommen fühlen, denn durch gemeinsames Gespräch könne man viel mehr für Wertheim bewirken. Diskutiert wurde auch das Thema Innenstadtbelebung. Eine wichtige Rolle spiele hierbei, so Manuela Seubert, der von der SPD angestrebte Tourismuskoordinator, der von Stadtmarketing, über Fremdenverkehr bis hin zur Burg alle Fäden zusammen führe und viele kreative Ideen und Herzblut einbringe. Trotz veränderter Strukturen wie neue Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung, die die Altstadt als Geschäftsstandort schwächen, könne es durch innovative Konzepte gelingen, die Altstadt wieder zu beleben. In diesem Zusammenhang lobten Renate Gassert und Patrick Schönig auch die Arbeit der STEG, die durch den Aufkauf und die Sanierung alter Häuser in der Innenstadt über 100 neue Wohneinheiten schaffe. Das Sanierungsprogramm der STEG habe bereits zu neuen Zuzügen in die Altstadt geführt und ziehe auch wieder Familien in die Kernstadt, stimmte Heinz Staubitz zu. Ein ähnliches Sanierungsprogramm könne man auch auf die Industrieleerstände in Bestenheid, die ebenfalls in der Diskussion zur Sprache kamen, anwenden, meinte Thomas Kraft. Diese Gebäude innerhalb eines Industriegebietes würden dadurch wieder an Attraktivität gewinnen. Anlässlich eines Artikels in der Wertheimer Zeitung kam auch die Frage auf, in welchen Bereichen die Partei in Zukunft Einsparungen vornehmen wolle. Die von anderen Parteien in Frage gestellte Erhaltung des Freibads stehe bei der SPD nicht zur Disposition. Ein Freibad sei für die Einwohner der Stadt unverzichtbar, betonte Patrick Schönig. Sparen wolle man beispielsweise durch Reduzierung der Aufwendungen, die die Stadt jedes Jahr aufbringen müsse. Dies bedeute zwar zunächst Investitionen zu tätigen, die sich mittelfristig jedoch auszahlen.

 

 

 

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