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Veröffentlicht am 25.07.2013 in Fraktion

Abschied: Nach fast 19 Jahren gab Renate Gassert die Leitung der technischen Ausschüsse ab / © Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 17.07.2013 (ek)

Abschied, Teil eins: Bevor Renate Gassert in der nächsten Woche auf eigenen Wunsch aus dem Gemeinderat ausscheidet, wurde die stellvertretende Oberbürgermeisterin am Montag zunächst aus den Ausschüssen verabschiedet, die sie seit 1995 zunächst mit Gerhard Schwend, dann mit Bernd Hartmannsgruber im Wechsel geleitet hat. Der stellvertretende Oberbürgermeister Hartmannsgruber und Baudezernatsleiter Herbert Baumann würdigten die Verdienste, vor allem aber die Persönlichkeit Gasserts. Die stellte am Ende zusammenfassend fest: "Ich gehe einfach zufrieden."

Renate Gassert habe mit ihrer verbindlichen und verbindenden Art des Umganges miteinander maßgeblich zum Markenzeichen der technischen Ausschüsse beigetragen, deren Vorsitzende sie war. Immer wieder sei es ihr gelungen, sachbezogene Entscheidungen herbeizuführen und einen möglichst breiten Konsens zu finden, sagte Hartmannsgruber.

Stets sei es darum gegangen, "fair und wertschätzend Meinungen auszutauschen", um dann sachgerechte Beschlüsse zu fassen. Als Sitzungsleiterin habe sie "unterschiedliche Standpunkte gelten lassen, manchmal Äußerungen sensibel korrigiert und oft auch Humor an der richtigen Stelle erkennen lassen", betonte Hartmannsgruber.

Der Redner würdigte die "faire Zuverlässigkeit" der scheidenden stellvertretenden Oberbürgermeisterin. Auch sei es nie ihre Art gewesen, "auf Kosten anderer für Dich 'Honig zu ziehen'. Du hast nie versucht, das Licht der anderen auszublasen, um das eigene leuchten zu lassen". Zeichen und Beweise ihres Mitgestaltens gebe es mannigfach, wenn man den Blick auf die Stadt, die Stadtteile und die Ortschaften richte.
Vorbildliche Vorbereitung

Baudezernatsleiter Herbert Baumann bedankte sich "ganz, ganz herzlich" für die fast 19 Jahre Leitung des umgangssprachlich noch immer "Bauausschuss" genannten Gremiums und der Ausschüsse der Eigenbetriebe. Er lobte die "vorbildliche Art der Vorbereitung" und erinnerte an viele Projekte, die in dieser Zeit umgesetzt worden seien. Oft seien es dabei die kleineren Maßnahmen gewesen, die am meisten Emotionen hervorgerufen hätten.

Baumann bekannte, "überrascht" gewesen zu sein, wie schnell sich Gassert, aber auch ihre Pendants Schwend und danach Hartmannsgruber, in die Materie eingearbeitet hätten. "So etwas gab es ja vorher noch nicht", verwies er darauf, dass vor 1995 keine beschließenden Gremien von den ehrenamtlichen stellvertretenden Oberbürgermeistern geleitet wurden.

In einer Präsentation hatte die Bauverwaltung anhand von Zeitungsausschnitten eine Rückschau auf die Amtszeit Gasserts als Vorsitzende des "Bauausschusses" zusammengestellt.

Die scheidende stellvertretende Oberbürgermeisterin selbst sprach von "19 hoch interessanten Jahren" und erinnerte sich, wie aufgeregt sie damals, im Januar 1995, vor ihrer ersten Sitzung gewesen sei, zumal sie dem Ausschuss bis dahin nicht angehört hatte.

Sie würdigte und bedankte sich für die "zuvorkommende und hochachtungsvolle Hilfe", die ihr vor allem Herbert Baumann zukommen ließ, und die ihr die Aufgabe letztlich leicht gemacht habe.

Die Zusammenarbeit im Ausschuss bezeichnete Gassert als "gedeihliches Miteinander, weil für uns stets die Sache im Vordergrund stand". In den Ausschüssen sei "so manche Million über den Tisch gegangen für Maßnahmen, die nicht immer unumstritten waren". Das offene Miteinander und die wunderbare Atmosphäre haben zu Entscheidungen geführt, die zeigten, "wir waren und wir sind konsensfähig". ek

 
 

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