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SPD Wertheim

Dorothea Meisinger ins Gremium gerückt

Veröffentlicht am 25.07.2013 in Fraktion

Patrick Schönig zum neuen OB-Stellvertreter gewählt / © Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 24.07.2013 (ek)

Knapp ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl ist Dorothea Meisinger in den Gemeinderat zurückgekehrt, dem sie bereits von 2004 bis 2009 angehörte. Meisinger war auf dem Wahlvorschlag der SPD erste Ersatzperson und rückte am Montag für Renate Gassert nach, die auf eigenen Antrag aus dem Gremium ausgeschieden und zuvor verabschiedet worden war (siehe weiteren Artikel).

Einstimmig hatte der Gemeinderat festgestellt, dass es für das Nachrücken Meisingers keinen Hinderungsgrund gibt. Dies hatte, wie Oberbürgermeister Stefan Mikulicz eingangs bemerkte, die Verwaltung "auch in diesem Fall umfassend geprüft", wie man dies immer tue. Und "auch wenn vereinzelt Gegenteiliges vermutet worden ist, es gibt keinen Hinderungsgrund".

Dorothea Meisinger wird ordentliches Mitglied im Ausschuss für Finanzen, Verwaltung, Kultur, Soziales und Sport, der zugleich Betriebsausschuss des Eigenbetriebes "Burg" ist und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bauwesen und Umwelt, der auch als Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe "Abwasserbeseitigung", "Gebäudemanagement", "Baubetriebshof" und "Wald" fungiert. Dem Umlegungsausschuss und dem Messeausschuss gehört sie ebenfalls als stellvertretendes Mitglied an. Darüber hinaus folgt sie Renate Gassert als Mitglied der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Mainhafen Wertheim und des Stiftungskuratoriums der Stiftung "Schlösschen im Hofgarten" nach. Neue Urkundsperson für die Anerkennung der Gemeinderatsprotokolle wurde für die SPD Brigitte Kohout.
Neuer OB-Stellvertreter

Im Ausschuss für Bauwesen und Umwelt trat Patrick Schönig die Nachfolge von Renate Gassert an. Diesen Ausschuss wird er künftig, im Wechsel mit Bernd Hartmannsgruber, auch leiten. Denn Schönig wurde vom Gemeinderat bei einer Gegenstimme von Werner Kozyra (Freie Bürger Wertheim) zum neuen zweiten ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters gewählt.

Er stimme mit dem Beschlussvorschlag, Schönig zu wählen, "voll überein", versicherte Johann Vogeltanz (Freie Bürger Wertheim). Gleichwohl stellte er die Frage, ob die Position der Oberbürgermeisterstellvertreter immer von Mitgliedern der größten Parteien besetzt werden müssten. "Das Verfahren ist zu intransparent", bemängelte er.

Laut Gemeindeordnung, so Volker Mohr, in der Verwaltung für die "Zentrale Steuerung" zuständig, sollten sich bei der Besetzung die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat widerspiegeln. Es sei, erklärte OB Mikulicz, "aber auch eine Einigung auf anderem Wege möglich". Darüber müsse man sprechen.

Nach der Wahl sagte der Oberbürgermeister, das Stellvertreteramt, das man in einer Flächenstadt wie Wertheim wirklich benötige, sei mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. "Ich bin froh, dass sich Menschen dafür zur Verfügung stellen."

Die neue Stadträtin Dorothea Meisinger war zuvor von ihm mit dem Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit, "geprägt von Fairness und Offenheit" willkommen geheißen worden. "Streiten wir gemeinsam."

Beim Empfang, der sich der Sitzung anschloss, freute sich Bernd Hartmannsgruber über den "nahtlosen Übergang". Für Dorothea Meisinger sei es zwar nach vierjähriger Pause ein neuer Anfang, aber kein Neuanfang. "Wir heißen Dich alle freundlich willkommen und hoffen auf gute Zusammenarbeit." Patrick Schönig bekannte, er hätte gerne beide, Renate Gassert und Dorothea Meisinger, in seinen Reihen gewusst. "Liebe Doro, auf geht's", rief Schönig der neuen Kollegin zu.

 

 

 

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