
Wertheimer SPD-Gemeinderatsfraktion und SPD-Kreistagsfraktion fordern eine gleichberechtigte Fusion der beiden Krankenhäuser!

Wir laden euch herzlich ein zu unserem traditionellen Politischen Aschermittwoch! Dieser findet am 5. März 2025 im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg (Stuttgarter Str. 33, 71638 Ludwigsburg) statt. Wir freuen uns sehr, dass der Parteivorsitzende der SPD Lars Klingbeil uns in Ludwigsburg besucht! Mit dabei sind auch unser Vorsitzender Andreas Stoch, Generalsekretär Sascha Binder und unsere stellvertretende Vorsitzende Jasmina Hostert. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Musikverein Ludwigsburg-Ossweil e.V. Wir bitten um Anmeldung über >>>>>!

Wertheimer SPD-Gemeinderatsfraktion und SPD-Kreistagsfraktion fordern eine gleichberechtigte Fusion der beiden Krankenhäuser!
Gleich zu Beginn der Sitzung des Kreisvorstands der SPD Main-Tauber freute sich der Kreisvorsitzende Joachim Thees mit den Ortsvereinsvorsitzenden über die wachsende Mitgliederzahl. „Unsere neuen Mitglieder haben sich bewußt die SPD ausgewählt, weil sie hier realistische Politikkonzepte finden, die Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen zur obersten Maxime hat. Bildungsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, eine ökologisch gerechte Politik, die die nachfolgenden Generationen ebenso berücksichtigt, wie die ökonomischen Gesichtspunkte für die Leistungsträger.
Im Anschluss daran begrüßte Joachim Thees den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Siegfried Neumann und den Wertheimer SPD-Gemeinderat Patrick Schönig, um mit ihnen gemeinsam das Hauptthema des Abends zu diskutieren: die Zukunft der beiden kommunalen Krankenhäuser in Tauberbischofsheim und Wertheim. Einhellig war man der Meinung, dass das herausragende Ziel der Fusion der beiden Krankenhäuser sein muss, eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen und gleichzeitig auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz zu garantieren.
Nach kurzen Eingangsstatements, in denen Siegfried Neumann und Patrick Schönig die Situation aus Sicht ihrer Fraktionen darlegten, wurde schnell deutlich, dass der Kreisvorstand der SPD und die beiden SPD-Fraktionen in diesem Themenbereich übereinstimmen und so im Sinne der Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises konstruktive Lösungsansätze haben.

Um das unbestritten hohe medizinische und pflegerische Niveau in den Kliniken des Main Tauber-Kreises weiterhin zu gewährleisten, erfordert dies bei den Kommunen dringenden Handlungsbedarf. Sowohl das Sozialministerium als auch die Kommunalpolitiker sind aufgerufen, zwei medizinisch hervorragend aufgestellte kommunale Krankenhäuser zukunftsfest und überlebensfähig zu machen. Eine Zusammenführung des städtischen Krankenhauses Wertheim und des Kreiskrankenhauses in TBB zu einem Verbund durch eine Fusion könnte eine Doppelvorhaltung von Leistungsangeboten vermeiden. Unsere Kliniken bekämen eine stärkere Wettbewerbsposition und die Qualität der medizinischen Leistungserbringung würde noch besser.
„Es ist höchst sinnvoll, beide Krankenhäuser gleichberechtigt zu fusionieren,“ erklärte Siegfried Neumann, „Die Heime könnten als eigene Einheit geführt werden und natürlich mit der Krankenhausgesellschaft kooperieren. Für die Zukunft wäre dann auch als Dachorganisation eine Gesundheitsholding Main Tauber denkbar.“
„Nur gemeinsam sind wir stark,“ so Patrick Schönig, „entweder schaffen wir die Fusion oder beide Häuser werden verlieren.“ Bei diesen Überlegungen muss zwingend die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. „Ziel muss es sein, die qualifizierten Arbeitsplätze der durchweg engagierten Belegschaften zu erhalten,“ so Thomas Kraft, der sich in diesem Zusammenhang auch dafür aussprach, dass beide Häuser in kommunaler Trägerschaft bleiben müssen, weil es einerseits die Sicherung der medizinische Versorgung Aufgabe des Landkreises ist und andererseits nur so gerechte Arbeitsbedingungen auch zukünftig zu gewährleisten sind.
Der SPD-Kreisvorsitzende fasste die Forderungen des Kreisverbands und der beiden SPD-Fraktionen wie folgt zusammen: „Nur eine Fusion beider Krankenhäuser mit gleichen Rechten und Pflichten beider Partner in kommunaler Trägerschaft stellt eine Sicherung der medizinischen Versorgung und den Erhalt der Arbeitsplätze sicher. Das erfordert ein sofortiges Handeln!“
Daher wird an die Mandatsträger insbesondere im Main-Tauber-Kreis, aber auch an die Vertreter in Land- und Bundestag appelliert, sich ihrer Gesamtverantwortung schnellstmöglich bewusst zu werden und eine tragfähige Entscheidung zu treffen, die die Krankenhäuser auch für zukünftige Anforderungen fit macht.
Zum Schluss wies Joachim Thees nochmals auf eine Veranstaltung des Bündnisses „Gentechnikfreie Region Main-Tauber“ hin, die am 7. März um 19 Uhr in der Stadthalle Grünsfeld stattfindet. Gezeigt wird der preisgekrönte Film „Leben außer Kontrolle“, der sich mit den Folgen der grünen Gentechnik für Erzeuger und Verbraucher befasst. Im Anschluss an den Film spricht und diskutiert Bärbel Höhn, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im deutschen Bundestag.
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