Für eine gute Arbeit gibt es am Ende auch einen Preis

Veröffentlicht am 25.02.2018 in Gemeindenachrichten



Um ein Instrument spielen und beherrschen zu können gehört nach meiner Meinung nicht nur fleißiges Üben, sondern auch Ehrgeiz, Talent und ein gutes musikalisches Gehör dazu. Was nützen aber all diese Eigenschaften, wenn niemand dahinter steht der die jungen Musiker in ihrer musikalischen Entwicklung begleitet, ihnen zeigt wie in der Symbiose mit dem Gehör und dem Instrument eine Einheit gebildet wird. Natürlich ist es auch von Vorteil, wenn man die musikalischen Notenvorlagen und die Tonleiter beherrscht.

Die Aufgabe der Musiklehrer ist es nicht nur den jungen Musikern beizubringen wie man den richtigen Ton trifft, sondern sie müssen wenn‘s mal nicht so gut klingt ihre Schüler immer wieder aufs Neue motivieren.

All das konnte ich am letzten Montag beim feierlichen Empfang zu Ehren der Teilnehmer und Preisträger des 55. Regionalwettbewerbs Jugend musiziert erleben. Die musikalischen Programmpunkte überzeugten uns davon, dass die Mitarbeiter unserer Musikschule unter der Leitung von Fedra und Stefan Blido eine hervorragende Arbeit leisten. Der Lohn für die Anstrengungen sind am Ende Platzierungen auf Rang 1 beim Regionalwettbewerb, der in Schwäbisch Hall stattfand und wenn man sich dann gleichzeitig noch für den Landeswettbewerb qualifizieren kann hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt.

Besonders ungewöhnlich ist das eine Musikschule gleich drei Klavierduos zum Regionalwettbewerb ins Rennen schickt. In dieser Hinsicht hat unsere Musikschule eine zusätzliche Medaille verdient. Wie man sich über Jahre musikalisch entwickeln kann zeigen uns besonders die Schwestern Ebert, sie spielten ein Klavierstück der besonderen Art in dem nicht nur die Klänge des Klaviers präsentiert wurden, sondern zum Stück gehörten auch Schnalzen mit der Zunge, Fußstapfen und klopfen auf Holz. All diese zusätzlichen Töne machten das Gesamtwerk zu einem besonderen musikalischen Erlebnis. Das Besondere eines Duos ist nicht nur die Fingerfertigkeit beim Spielen des Instrumentes, sondern auch die Abstimmung und der richtige Einsatz der beiden Klavierspielerinnen und Klavierspieler.

Auch das Spielen andere Instrumente kann man in der Musikschule erlernen. Das zeigte uns einer der jüngsten Preisträgerinnen mit ihrem Holzbläser-Solo mit welchem sie beim Wettbewerb den ersten Platz in ihrer Altersgruppe belegte.

Ohne den Einsatz der jungen Musikerinnen und Musiker, den Eltern, den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern und natürlich auch durch die Unterstützung der Stadt Wertheim wäre solch ein Erfolg nicht möglich, das machte Stefan Blido in seiner Ansprache deutlich. Um diesen Einsatz besonders von Seiten der Verwaltung zu würdigen bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Stein persönlich bei Stefan Blido und seinem Team. Auch Vertreter aus den verschiedenen Fraktionen des Gemeinderates waren zu Ehren der Preisträgerinnen und Preisträger vertreten.

Wir wünschen dem Team der Musikschule Wertheim weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit und freuen uns, dass sie den Namen unserer Stadt bei Wettbewerben ein würdigen Klang verleihen.

 

Ingo Ortel
SPD-Fraktion Wertheim

 
 

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