Rückblick - Ortsrundgang Kembach

Veröffentlicht am 08.06.2019 in Wahlkampftagebuch

Der wichtigste gemeinschaftliche Treffpunkt in einer Ortschaft ist immer das Rat- und Gasthaus. In Kembach ist beides unter einem Dach. Da es schon seit Jahren keine Gastwirtschaft mehr gibt wo sich die Kembacher treffen können ist solch eine gemütliche Begegnungsstätte in der man zum Beispiel auch das Dorfcafé betreiben kann besonders für die älteren Menschen, welche nicht mehr im Berufsleben stehen wichtig. Vor einem Jahr wurden die umfangreichen Sanierungsarbeiten des Rathauses abgeschlossen. Die Kembacher haben nun nicht nur ein attraktives Bürgercentrum, sondern auch einen attraktiven Veranstaltungsraum, in dem sich die Kembacher und ihre Gäste wohl fühlen können. Am Rathaus startete auch der Ortsrundgang. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen führte uns Tanja Bolg Ortsvorsteherin durch ihre kleine Ortschaft in der rund 380 Einwohner leben.

Größtes Anliegen der Kembacher - Ausbau oder Neubau des Kindergartens

Unsere erste Station war einer der größten Anliegen von Kembach, die Erweiterung oder der Neubau des Kindergartens. Schon am Anfang des Jahres war die SPD-Fraktion zu Gast in Kembach, um sich ein genaues Bild über den jetzigen Zustand des Kindergartens zu machen. Weitere Informationen über diesen Rundgang erhalten Sie hier……. Es gibt zurzeit zwei Vorschläge wie man den Betreuungsnotstand der Kita in Kembach verbessern könnte. Die Erweiterung des jetzigen Kindergartens inklusive eines Anbaus oder ein Neubau an der Kembachtalhalle. Ein Großteil der Kembacher und Dietenhaner Familien wäre mit beiden Lösungen zufrieden wichtig dabei ist das in Zukunft alle Kinder aus diesen beiden Ortschaften in einer Kita betreut werden. Die Verwaltung will so schnell wie möglich diese Vorschläge noch in diesem Jahr dem Gemeinderat vorstellen. Die zweite Station war dann der vorgeschlagene Standort für einen Neubau der Kita.

 

Trotz Bewegung frösteln besonders im Winter

Seit zehn Jahren steht die energetische Sanierung der Sporthalle (Kembachtalhalle) in den Haushaltsanforderungen, auch das undichte Dach trägt dazu bei, dass der bauliche Zustand der Halle leidet. Da die Kembachtalhalle auch für andere Aktivitäten genutzt wird wäre hier es langsam Zeit, dass man diese Mängel beseitigt. In einem Großteil der Ortschaften wurden die Hallen saniert. Nun hofft der Ortschaftsrat Kembach, dass der zukünftige Gemeinderat sich für die Sanierung der Kembachtalhalle einsetzt.

  

Immer noch auf Netzsuche

Kembach war einer der Gemeinden, die nun endlich an das Breitbandnetz angeschlossen wurden. Zwar hapert es bei den ein oder anderen noch in der Netzgeschwindigkeit, aber hier ist man bestrebt so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. Doch leider gibt es im Mobilfunknetz immer noch weiße Flecken auf der Netzkarte. An vielen Standorten heißt es kein Mobilnetz zur Verfügung. Dies wird wohl die nächste Baustelle führ die Mobilnetzbetreiber werden. Nun hofft man auf das Land und den Kreis hier unterstützend aktiv zu werden. Nutzer von D2 können wohl mobil telefonieren, doch die Betreiber des begehrten D1-Netzes lassen die Kembacher immer noch im Funkloch stehen.

  

Nicht immer nachvollziehbare Richtlinien und Gesetze

Immer wieder ärgert man sich über Richtlinien und Gesetze, welche am Schreibtisch beschlossen werden. Gutachter geben nur noch ihr Okay, wenn diese Richtlinien eingehalten werden. Die Gemeinden sind dann gezwungen Baumaßnahmen in die Wege zu leiten die den Haushalt zusätzlich belasten. Das Geländer, am Welzbach (Sonnenbergstraße) welches für die Absturzsicherheit sorgen soll, ist solch ein Fall. Bei einigen Bürgern von Kembach sorgt diese Umbaumaßnahme für Stirnrunzeln. Das alte Geländer ist noch in einem sehr guten Zustand muss aber durch ein neues Geländer ersetzt werden. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesthöhe von 1,30 m ist nicht gegeben und das Geländer muss auch geschlossen sein. Diese Maßnahme kostet der Stadt Wertheim rund 120.000 €.

 

ÖPNV ist schlechter geworden
Nach Aussage der Bewohner von Kembach ist die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs nach Wertheim schlechter geworden, öffentliche Busfahrlinien wurden gestrichen. Auch wenn man die Schulbuslinie nutzen kann, wünschen sich die Kembacher noch weitere Verbindungsmöglichkeiten auch nach Würzburg. Dabei schaut man immer gerne mal auf die Ortschaften der bayerischen Seite, hier scheint es wohl etwas besser mit dem öffentlichen Nahverkehr zu funktionieren.

  

Komplette Ausbau des Fahrradweges nach Wertheim

Es ist für viele Kembacher unverständlich wieso man nur Teilbereiche des Fahrradweges nach Wertheim ausbaut. Wenn schon mal die Baumaschinen vor Ort sind wäre es doch effektiver hier gleich den kompletten Fahrradweg auszubauen. Es steht die Frage im Raum warum der Kreis hier nicht gleich den kompletten Fahrradweg plant und ausbaut. Sicherlich spielt hier die Finanzierung eine Rolle, denn jeder der Gemeinden im Kreis möchte bedient werden. Vielleicht wäre aber zu überlegen, dass man in punkto Fahrradwege erst mal Prioritäten setzt und dabei die Frequentierung einer Strecke oder die Verbindung zwischen der Anzahl der Ortschaften ins Auge fasst.

 

Ingo Ortel
SPD-Ortsverein Wertheim

 
 

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