Sich mal ordentlich auf die Schippe nehmen

Veröffentlicht am 07.03.2019 in Politik

Politischer Aschermittwoch, besonders die politische Prominenz nutzt diesen Tag, um den politischen Gegner ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Ganz dick hinter den Ohren hatte es da Andreas Stoch Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, er ließ kein gutes Haar an unseren Oberlehrer Wilfried Kretschmann, er ist verwundert über die grün schwarze Landespolitik, in der nur ein Mann dafür sorgt, das Grün in Baden-Württemberg großgeschrieben wird. Nach Aussage von Kretschmann war die finanzielle Rettung der Banken Systemrelevant, wenn es aber um kostenfreie Bildungs- und Betreuungsangebote in der Kita geht will unsere Landesregierung von finanziellen Mehrausgaben nichts wissen. Hintergrund ist die Ablehnung des Antrags der Landes-SPD über das Volksbegehren „gebührenfreie Kitas“. Das letzte Wort ist aber hier noch nicht gesprochen. Die Landesregierung schwimmt nach Aussage von Stoch im Geld, dieses Geld sollte auch an der richtigen Stelle ausgegeben werden.

 

Den Koalitionspartner Bündnis 90/die Grünen sieht Stoch nur als Anhängsel von Kretschmann, er vergleicht dies mit einem leeren Fahrzeuganhänger. Die beste satirische Klatsche von Andreas Stoch gegen Winfried Kretschmann war, als er ihn einen grünen Star nannte, er meint damit aber nicht den Superstar, sondern er spielte auf die immer häufiger werdende Augenkrankheit hin, welche hauptsächlich ein Merkmal von Alterserscheinungen ist. Zur Europapolitik hatte er auch noch was zu sagen, zum Beispiel bezeichnet er den Brexit als brennendes Haus. Gemeint war damit das englische Parlament in der die Europagegner zurzeit die Oberhand haben.

 

Trotz des Anlasses gab es auch ernste Themen die besonders von Evelyne Gebhardt und Martin Schulz in ihren Reden deutlich gemacht wurden, Schwerpunkt der beiden ist natürlich die Europapolitik, dabei wurde ein Thema besonders hervorgehoben, beide sind besorgt über den anwachsenden Nationalismus und Populismus innerhalb und außerhalb der Grenzen von Europaland. Diese Politik hat in der Vergangenheit zu Kriegen geführt. Dagegen muss man ein Bollwerk schaffen, man darf keinen Raum für diejenigen schaffen welche die europäische Gemeinschaft in die Knie zwingen wollen. Europa ist eine Wirtschaftsmacht, welche der chinesischen und amerikanischen Regierung ein Dorn im Auge ist. Die Politik des Abwartens von Angela Merkel sorgt für Unruhe im europäischen Haus und diese Schwäche nutzen die Europagegner, um ihre eigenen Interessen zu wahren.

 

Nun wissen auch die Genossen aus dem Ländle, dass es bei den Oberbürgermeisterwahlen in Wertheim ein junger Mann aus den eigenen Reihen geschafft hat die Wähler zu beeindrucken. Dieser Wahlsieg wurde in Ludwigsburg bei den Rednern auch öfters erwähnt. Man ist stolz bei der Landes-SPD auf solch einen Erfolg.

Am Rande der Veranstaltung wurde natürlich auch für aktuelle Schwerpunktthemen der SPD geworben. Die SPD will nun wieder ihre Themen besser und deutlicher nach außen präsentieren.

 

Ingo Ortel
SPD Ortsverein Wertheim

 
 

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