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SPD Wahlkampftermin Grünenwört

Veröffentlicht am 12.05.2024 in Wahlkampftagebuch

Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Gemeinderats- und Kreistagswahl zu einem Rundgang durch die Ortschaft Grünenwört, unter Führung von Brigitte Kohout und Ortsvorsteher Ludwig Oberdorf.

Zunächst lief man durch den alten Ortskern. Hierbei wurde deutlich, dass es in Grünenwört nur wenige Leerstände an Gebäuden gibt. Gerade bei Menschen mit geringerem Einkommen aber handwerklichem Geschick finden ältere Gebäude Interesse, da man sich ansonsten angesichts der Grundstückspreise und hohen Baukosten kein Eigenheim leisten könne. Auch im Neubaugebiet aus den 70er Jahren finden Häuser, deren Eigentümer aus Altersgründen ihr Haus aufgeben, schnell neue Besitzer vor allem junge Familien. Grünenwört ist als Wohnort wegen der Nähe zu Firmen und Einzelhandel in Bestenheid attraktiv. Auch die Anbindung durch den ÖPNV ist wegen der Buslinie zwischen Miltenberg und Würzburg besser als in vielen anderen Wertheim Ortschaften, ausgenommen die Wochenenden, Feiertage und Schulferien. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf.

Weiterhin wurde  der Zustand der Ortsdurchfahrt  „Lange Straße“ bemängelt, deren Sanierung seit Jahren beantragt und immer wieder verschoben würde. Die Anwohner hofften, dass hier endlich gehandelt wird.  Auf dem Friedhof erklärte der Ortsvorsteher, dass der Trend bei Bestattungen zu Rasengräbern für Erdbestattungen und Urnen gehe.  Auch ein Urnenfeld gebe es.

Weiter ging der Rundgang durch das ältere und neue Baugebiet. Hier ist wie vielerorts  die Neubautätigkeit wegen der hohen Kosten momentan zurück gegangen. Ein für die Ortschaft wichtiges Gebäude ist die ehemalige Grundschule oben am Berg. Im Erdgeschoss befindet sich der Kindergarten für Kinder ab drei Jahren und die Kita für die ganz Kleinen. Beide sind gut ausgelastet. Hier hat die Stadt Wertheim, die evangelische Kirche als Träger, bei Renovierungsarbeiten wie der Erneuerung der Außenanlage großzügig unterstützt. Im Obergeschoss ist der Turnraum der Kita und ein großer Mehrzweckraum mit Küche und Toilettenanlagen. Dieser wird in vielfältiger Weise für gesellige und sportliche Aktivitäten z.B. Osteoporosegymnastik genutzt. Aktuell traf man auf die Gruppe „Hapkido“, die schon viele Jahre hier ihr Training absolviert. Der Leiter der Gruppe, Großmeister Michael Biffar erklärte, dass es sich um eine koreanische Kampfkunst zur Selbstverteidigung handelt, und demonstrierte einige Techniken. Udo Fertig aus Kembach betonte, wie wichtig solche öffentlichen Einrichtungen für das Miteinander auf den  Ortschaften seien. Der Betrieb dieser  Treffs funktioniere nur mit dem  Engagement der Ehrenamtlichen.

Im weiteren Verlauf kam das Gespräch auf  die riesige Fläche des ehemaligen Kies- und  Sandabbaugebiets jenseits des Mains zur Sprache. Hier habe man ein Gelände für ca. zehntausend Autos versiegelt, die dorthin zur Aufbereitung hin- und später wieder abtransportiert würden. Nicht gerade umweltfreundlich, in jeder Hinsicht. Eine Renaturierung des Geländes wäre besser für die Natur  gewesen. Leider habe man wegen der Landesgrenze zu Bayern nur wenig politischen Einfluss. Der Rundgang endete im Sportheim, wo man in gemütlicher Runde weitere Themen erörterte.

Stadtrat Ingo Ortel erklärte, dass die Digitalisierung in der Verwaltung unter Oberbürgermeister Herrera Torres Fahrt aufgenommen habe, es aber noch viel Nachholbedarf gebe. Bemängelt wurde unter anderem  die Fahrplanänderung des Nightlifeshuttels. Letzte Fahrt Samstagnacht von Würzburg nach Grünenwört ist um 23:50. Eine spätere Möglichkeit gibt es nicht, im Gegensatz zu anderen Kommunen im Main-Tauber -Kreis. Annabell Scheurich sieht hier eine deutliche Benachteiligung für die Jugendlichen aus Wertheim und Umgebung. Der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV kann nur gelingen, wenn entsprechende Angebote vorhanden sind. Ein Bürger brachte das Problem der immer größer werdenden  Population der Nilgänse am Mainufer zur Sprache. Mit ihrem Kot verunreinigen sie  Wiesen und Sportanlagen.

Ein wichtiger Punkt war die Verkehrssituation L2310. Brigitte Kohout wiederholte bei der letzten Gemeinderatssitzung die Forderung nach Tempo 70 entlang der Ortschaft Grünenwört. Besonders die Ausfahrt Grünenwört-Ost ist schwierig, weil man zum einen die Radfahrer des kreuzenden Radweges und die Vorfahrt, der  aus Richtung Miltenberg kommenden Fahrzeuge achten müsse. Auch die Überquerung der L2310 in den Weg „Roter Sand“ ist für Fußgänger und Radfahrer wegen des hohen Tempos der Autos äußerst gefährlich. Dieser Weg müsse im Zuge der Sanierung der L2310, entsprechend dem Radwegekonzept, in einen Fuß- und Radweg  umgewidmet  und zur Sicherheit  in diesem Bereich eine   Querung gebaut  werden. Gleichzeitig muss eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung erlassen werden. Im Weiteren tauschte man sich in  persönlichen Gesprächen miteinander aus.

SPD Pressebericht  
Verantwortlich: Thomas Kraft
Tel. 0170 5537182

 

 

 

 

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