SPD Wertheim unterstützt Markus Herrera Torrez als Oberbürgermeister für Wertheim

Veröffentlicht am 08.01.2019 in Wahlen

Markus Herrera Torrez stellte sich am vergangenen Samstag, den 7.1.2019, den Mitgliedern der SPD Wertheim vor. Das Interesse an dem Oberbürgermeisterkandidat war so groß, dass die Versammlung auch für Gäste geöffnet wurde, erklärte der Vorsitzende Thomas Kraft. Unter den Teilnehmern fanden sich daher einige interessierte Bürgerinnen und Bürger, sowie Mitglieder anderer Parteien.

In seiner Rede gab Markus Herrera Torrez Einblick in seinen Lebenslauf. Momentan ist er als persönlicher Referent des Ersten Vorsitzenden der IG Metall tätig. Zuvor war er nach Brüssel an den europäischen Dachverband aller Gewerkschaften entsandt. Anschließend berichtete er, dass der große Zuspruch und die vielen freundlichen Gespräche in den letzten Tagen ihn in seiner Entscheidung bestärkt haben, sich als Oberbürgermeister für die Stadt Wertheim zu bewerben.

Seine Bewerbung steht unter dem Titel „Zuhören, Verbinden, Gestalten“ Im Laufe der Rede und der anschließenden Diskussion wurde deutlich was Markus Herrera Torrez darunter versteht. Die Entwicklung in Wertheim findet punktuell statt, war eine seiner Feststellungen. Eine zusammenhängendes Bild, wie man in 15 oder 20 Jahren leben will, sei bisher aber noch nicht entwickelt worden. Dies gelte es gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln und Schritt für Schritt umzusetzen. Der ganze Prozess beginnt mit zuhören. Diese Gedanken und Ideen gilt es dann zu verbinden und zu gestalten. Dafür braucht es Offenheit und Wertschätzung in der Entwicklungsphase. Dann sind Entscheidungsprozesse gefordert. Vereinbarung sollten mit großem Konsens getroffen werden. Anschließend braucht es langem Atem um sie umzusetzen.

 

Hier setzte Patrick Schönig, Fraktionsvorsitzender der SPD-Wertheim mit seiner Kritik an der derzeitigen Situation an: Es gäbe hier zwei typische Szenarien: entweder sei man  an den Themen die Bürger oder Gemeinderäte vorbringen, eh schon dran oder es werden Papiere produziert, die anschließend nicht umgesetzt werden. Diese Kritik wurde an Hand von Beispielen auch von anderen Diskussionsteilnehmern bekräftigt. Deshalb wünscht sich der Fraktionsvorsitzende der SPD Patrick Schönig einen neuen Impuls. Mit Markus Herrera Torrez präsentiere sich ein Bewerber, der für diesen neuen Impuls mit frischen Ideen von außen steht. Für die Weiterentwicklung unserer Stadt und unseres Gemeinwesens sei dies zwingend notwendig und ein großer Vorteil.

  

Der SPD-Vorsitzende Thomas Kraft kritisierte scharf die Entscheidung zum Wahltermin. Respekt vor der Adventszeit verbot einen Wahlkampf in diesem Zeitraum. Aus Respekt vor den Wählerinnen und Wählern wäre es angebracht gewesen einen späteren Zeitpunkt für die Wahl anzusetzen.

      

Er erläuterte, dass man im Vorfeld der Wahlen fraktions- und parteiübergreifend im Gespräch gewesen sein. Es wurde nach allen Seiten sondiert. Die SPD erledigte ihre Hausaufgaben indem sie durch die Neuwahl des Vorstandes deutlich machte, dass ein Kandidat tatkräftige Unterstützung erwarten könne.  Dabei wünschte sie sich einen Kandidaten, der für ihre Werte einstehe. Eine offene gerechte Bürgergesellschaft und eine kommunale Gemeinschaft die Schwachen helfe seien Kernpunkte. Selbstverständlich müsse die künftige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Stadtgemeinschaft gesichert werden. Hier gehe es um Arbeitsplätze und Wirtschaft. Markus Herrera Torrez der Mitglied der SPD ist, betone bei der Versammlung, dass er als überparteilicher und unabhängiger Kandidat antrete, der für alle Bürgerinnen und Bürger von Wertheim ansprechbar und wählbar ist. Die SPD sagte zu ihn gemeinsam mit anderen nach Kräften zu unterstützen.

  

In der anschließende Diskussion wurden Fragen zur Person gestellt und kommunale Themen angesprochen, wie Verkehrssicherheit, Schulentwicklung und Tourismus.

Weitere Informationen über Markus Herrera Torrez
erhalten Sie unter www.markus-herreratorrez.de

 

Thomas Kraft
Vorsitzender
SPD Ortsverein Wertheim

 
 

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